Presse



Jens Rehländer im Focus vom 21. 11. 2013: Wider den Englisch-Wahn an Universitäten

In einer Gastkolumne in Focus-Online kritisiert Jens Rehländer den Englisch-Wahn an unseren Universitäten. Die Folge der kommunikativen Einengung auf eine vereinfachte Einheitssprache wird sein: Standard und Mittelmaß.

icon zum Artikel von Jens Rehländer




Bedroht das Englische auch die französische Universität?

Auch in Frankreich gerät die Landessprache an den Universitäten neuerdings unter Druck. Die zuständige Ministerin, Geneviève Fioraso, will gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, um die Lehre auf Englisch umzustellen. Dagegen regt sich heftiger Widerstand seitens zahlreicher Wissenschaftler, wie der hier im französischen Original angefügte Artikel aus dem „Figaro" belegt.

icon zum Artikel von Astrid de Larminat, „Le Figaro" vom 18. 4. 2013 ( Dateityp pdf 97.46 KB)

Nach der Behandlung des Entwurfes in der französischen Nationalversammlung sowie im Senat kann jedoch Entwarnung gegeben werden: Im endgültigen Gesetzestext wurde eine Klausel aufgenommen, die ausdrücklich vorschreibt, dass die Lehre höchstens teilweise in einer Fremdsprache erteilt werden darf und dass solche Ausnahmen vom Kulturminister kontrolliert werden müssen. Damit geht das neue Gesetz sogar über die Vorgaben der Loi Toubon von 1994 hinaus. Den endgültigen Gesetzestext finden Sie

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Marc Hasse: „Forscher mahnen: Schreibt mehr Deutsch". Hamburger Abendblatt vom 7. 6. 2012

Aus Anlass der Verleihung des Berenberg-Preises für Wissenschaftssprache durch die Hamburger Universitäts-Gesellschaft widmet sich das Hamburger Abendblatt in einem Artikel dem Thema Wissenschaftssprache und geht dabei ausführlich auf die Position des ADAWIS ein.

icon zum Artikel im Hamburger Abendblatt




Bildungsausländer wandern aus

Eine internationale Vergleichsstudie des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration zeigt, dass die meisten der in Deutschland studierenden Ausländer nach ihrem Abschluss auch in Deutschland arbeiten möchten, dass dies jedoch nur wenigen von ihnen gelingt. Ein Grund hierfür ist, dass fast 40 % der ausländischen Absolventen nach dem Studium an einer deutschen Hochschule kein oder nur rudimentäres Deutsch sprechen. Angesichts des bevorstehenden Fachkräftemangels müssen sich die Hochschulen endlich ihrer Verantwortung bewusst werden und die deutsche Sprache in den Curricula berücksichtigen.

icon Artikel in der TAZ vom 19. 4. 2012




„Wer sich nicht erpressen lässt, wird nicht gedruckt." Philip Plickert in der FAZ vom 7. 3. 2012

Der Autor zeigt, wie Zeitschriften ihre Bedeutung aufblasen und Wissenschaftler sich in Rankings nach oben mogeln. Der Artikel beleuchtet die gesamte Absurdität der Wissenschaftsevaluation anhand von Impactfaktoren.

icon zum Artikel in der FAZ ( Dateityp pdf 18.05 KB)




Die TU Graz will Studiengänge auf Englisch umstellen.

„Die Presse" vom 9. 10. 2011 berichtet, dass der neue Rektor der TU Graz, Harald Kainz, die Studiengänge auf Englisch umstellen will. In einem Interview mit der Zeitung kündigt er an: „Ab 2013 wollen wir das PhD-Studium ausschließlich in englischer Sprache durchführen." In einem zweiten Schritt sollen auch alle Master-Studien auf Englisch angeboten werden.



„Vermessene Wissenschaft. Der Science Citation Index - Datenbank, Schiedsrichter und Machtinstrument." Roland Fischer in der Neuen Zürcher Zeitung vom 10. 8. 2011

Aus Anlass des 50. Jahrestages der Erfindung des „Science Citation Index" fasst der Autor einige Kritikpunkte zusammen, die auch vom ADAWIS immer wieder gegen die Verwendung von Zitationsanalysen in der Wissenschaftsevaluation vorgebracht werden, und weist auf die „Unmöglichkeit einer neutralen Qualitätsmessung" hin.

icon zum Artikel in der NZZ „Vermessene Wissenschaft"



Soll Deutsch als Wissenschaftssprache überleben? Pro und Contra in „Zeit-Online" am 28. 4. 2010

In einem „Pro und Contra" geben der Vorsitzende des ADAWIS, R. Mocikat, und der Virologe Alexander Kekulé zu der Frage „Soll Deutsch als Wissenschaftssprache überleben?" jeweils eine Stellungnahme ab. Zahlreiche Leserkommentare sind nachzulesen. Artikel von Arnd Zickgraf in „Zeit-Online" vom 28. 4. 2010.

icon zu „Pro und Contra" Mehrsprachigkeit der Wissenschaft in „Zeit-Online"



„Englisch allein als Wissenschaftssprache genügt nicht." Marco Baschera in der Neuen Zürcher Zeitung vom 19. 3. 2010

Dieser Artikel ist ein Plädoyer für Mehrsprachigkeit in den Wissenschaften. Der Verfasser begründet diese Forderung damit, dass Denken und Sprache untrennbar verbunden sind, und wendet sich damit gegen die von Florian Coulmas ebenfalls in der NZZ vertretene These, wonach es ein „vorsprachliches Denken" gäbe. Marco Baschera ist Titularprofessor für französische, allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.

icon zum Artikel in der NZZ „Englisch allein als Wissenschaftssprache genügt nicht."



Das Münchner „Uni-Magazin" Nr. 1 (2010) zur Sprachenpolitik an den Universitäten

Das Münchner „Uni-Magazin" widmet in diesem Heft einen längeren Beitrag dem Schwerpunktthema „Englisch erobert den Hochschulalltag - Universalsprache an den Unis". Neben Befürwortern dieser „Eroberung" kommen auch einige nachdenkliche Stimmen wie die des ADAWIS zu Wort.

icon zum Münchner Uni-Magazin Nr. 1, 2010



„Die Zeit" vom 7. 1. 2010 zur Sprachenpolitik an schwedischen Hochschulen

„Die Zeit" vom 7. 1. 2010 berichtet, dass man in Schweden begonnen hat, die unreflektierte Einführung des Englischen als Sprache der Hochschullehre zu hinterfragen. Nicht zuletzt ist das eine Folge des schwedischen Sprachgesetzes, welches Mitte 2009 in Kraft getreten ist.



Gespräch mit dem ADAWIS-Vorsitzenden in der Zeitschrift „Forschung", Heft 3+4 (2009)

In einem Interview mit der Zeitschrift „Forschung" blickt der Vorsitzende des ADAWIS auf die ersten drei Jahre des Arbeitskreises zurück.

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icon Die Zeitschrift „Forschung", Universitätsverlag Webler


Beitrag der Deutschen Welle vom 14. 12. 2009 „Man liest nicht länger Deutsch"

In der Archäologie war Deutsch lange Zeit eine herausragende Wissenschaftssprache. Doch diese Bastion bröckelt. Vier Wissenschaftler des Deutschen Archäologischen Instituts berichten aus ihren Forschungsgebieten.

Die Autoren Dr. Philipp von Rummel und Dr. Alexandra W. Busch stellen die Frage, ob mangelhafte Sprachkenntnis Grund genug sei, bereits vorhandene wissenschaftliche Ergebnisse „neu zu erfinden", um sie in englischsprachigen Werken zu publizieren und gleichrangige frühere Werke zu missachten, nur weil diese in einer Sprache geschrieben worden sind, die die Studenten oder Forscher „nicht mögen". Falls hier keine Abhilfe geschaffen wird, würden sich andere als anglophon geprägte Sichtweisen und Forschungstraditionen bald der Kenntnis entziehen.

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